Gastvortrag von Dräger Medical 

6. Mai 2026

Am Donnerstag, den 23. April 2026, war Dräger Medical zu Gast am Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Flensburg. Frau Lupp und Herr Ankenbrand gaben Studierenden des Masterstudiengangs eHealth, des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsinformatik sowie des Schwerpunktes Management im Gesundheitswesen praxisnahe Einblicke in Medizintechnik, digitale Vernetzung und Produktentwicklung.

Zu Beginn stellten die Referent*innen Dräger Medical sowie zentrale Tätigkeitsfelder des Unternehmens vor. Anhand eines Einspielfilms wurden die Bereiche Sicherheits- und Medizintechnik veranschaulicht, darunter insbesondere Beatmungsgeräte und Lösungen für die Intensivmedizin. Die Studierenden erhielten dabei einen Überblick über die vernetzte Intensivstation mit Smart Bed, Infusion, Dialyse, Monitoring und Beatmung.

Ein Schwerpunkt des Vortrags lag auf dem Thema Interoperabilität. Vorgestellt wurden flexible,  Vernetzungslösungen sowie relevante Standards wie IEEE 11073 SDC, HL7 FHIR und DICOM angesprochen. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung standardisierter Datenaustausch für Patientensicherheit, Akutversorgung und automatisierte klinische Prozesse hat.

Weitere Themen waren Risikoeinschätzung, Klassifizierung und Zertifizierung medizinischer Produkte sowie digitale Lösungen zur Unterstützung klinischer Entscheidungen. Unter den Leitbegriffen Assistance, Automation und Visualisation wurden unter anderem Closed-Loop-Ansätze, schonende Beatmung und Handlungsempfehlungen für die Intensivmedizin erläutert. Auch der cloudbasierte OR Companion, der Statusinformationen von Anästhesiegeräten nutzbar macht, wurde vorgestellt.

Im zweiten Teil gaben Frau Lupp und Herr Ankenbrand Einblicke in das New Business Development bei Dräger. Sie zeigten, wie neue digitale Produkte von der Idee über Prototypen bis zur Marktreife entwickelt werden. Methoden wie Value Proposition Canvas, Click-Dummies, 3D-Modelle und iterative Nutzertests verdeutlichten den nutzerzentrierten Entwicklungsprozess.

Ein Beispiel war Dräger Companion Med, eine App zur Unterstützung von Menschen mit Alkoholabhängigkeit. Die Anwendung kombiniert unter anderem Testpläne, Push-Nachrichten, Abstinenzzähler und ein Dashboard. Ziel ist es, Abstinenz objektiv messbar zu unterstützen und Rückfällen vorzubeugen.

„Der Vortrag von Dräger Medical hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Interoperabilität, nutzerzentrierte Produktentwicklung und regulatorisches Verständnis für die digitale Transformation im Gesundheitswesen sind. Für unsere Studierenden sind solche Einblicke in die industrielle Praxis von besonderem Wert.“ betonte Prof. Dr. Bosco Lehr, Leiter des Instituts für eHealth, Management und Versorgung im Gesundheitswesen an der Hochschule Flensburg.

Abschließend informierte Dräger Medical über Einstiegsmöglichkeiten für Studierende, etwa Praktika, Abschlussarbeiten, Werkstudierendentätigkeiten und Berufsperspektiven. Der Gastvortrag zeigte sehr gut, wie Medizintechnik, digitale Transformation und Gesundheitsmanagement in der Praxis zusammenwirken.

Gastvortrag von Dräger Medical 

6. Mai 2026

Am Donnerstag, den 23. April 2026, war Dräger Medical zu Gast am Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Flensburg. Frau Lupp und Herr Ankenbrand gaben Studierenden des Masterstudiengangs eHealth, des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsinformatik sowie des Schwerpunktes Management im Gesundheitswesen praxisnahe Einblicke in Medizintechnik, digitale Vernetzung und Produktentwicklung.

Zu Beginn stellten die Referent*innen Dräger Medical sowie zentrale Tätigkeitsfelder des Unternehmens vor. Anhand eines Einspielfilms wurden die Bereiche Sicherheits- und Medizintechnik veranschaulicht, darunter insbesondere Beatmungsgeräte und Lösungen für die Intensivmedizin. Die Studierenden erhielten dabei einen Überblick über die vernetzte Intensivstation mit Smart Bed, Infusion, Dialyse, Monitoring und Beatmung.

Ein Schwerpunkt des Vortrags lag auf dem Thema Interoperabilität. Vorgestellt wurden flexible,  Vernetzungslösungen sowie relevante Standards wie IEEE 11073 SDC, HL7 FHIR und DICOM angesprochen. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung standardisierter Datenaustausch für Patientensicherheit, Akutversorgung und automatisierte klinische Prozesse hat.

Weitere Themen waren Risikoeinschätzung, Klassifizierung und Zertifizierung medizinischer Produkte sowie digitale Lösungen zur Unterstützung klinischer Entscheidungen. Unter den Leitbegriffen Assistance, Automation und Visualisation wurden unter anderem Closed-Loop-Ansätze, schonende Beatmung und Handlungsempfehlungen für die Intensivmedizin erläutert. Auch der cloudbasierte OR Companion, der Statusinformationen von Anästhesiegeräten nutzbar macht, wurde vorgestellt.

Im zweiten Teil gaben Frau Lupp und Herr Ankenbrand Einblicke in das New Business Development bei Dräger. Sie zeigten, wie neue digitale Produkte von der Idee über Prototypen bis zur Marktreife entwickelt werden. Methoden wie Value Proposition Canvas, Click-Dummies, 3D-Modelle und iterative Nutzertests verdeutlichten den nutzerzentrierten Entwicklungsprozess.

Ein Beispiel war Dräger Companion Med, eine App zur Unterstützung von Menschen mit Alkoholabhängigkeit. Die Anwendung kombiniert unter anderem Testpläne, Push-Nachrichten, Abstinenzzähler und ein Dashboard. Ziel ist es, Abstinenz objektiv messbar zu unterstützen und Rückfällen vorzubeugen.

„Der Vortrag von Dräger Medical hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Interoperabilität, nutzerzentrierte Produktentwicklung und regulatorisches Verständnis für die digitale Transformation im Gesundheitswesen sind. Für unsere Studierenden sind solche Einblicke in die industrielle Praxis von besonderem Wert.“ betonte Prof. Dr. Bosco Lehr, Leiter des Instituts für eHealth, Management und Versorgung im Gesundheitswesen an der Hochschule Flensburg.

Abschließend informierte Dräger Medical über Einstiegsmöglichkeiten für Studierende, etwa Praktika, Abschlussarbeiten, Werkstudierendentätigkeiten und Berufsperspektiven. Der Gastvortrag zeigte sehr gut, wie Medizintechnik, digitale Transformation und Gesundheitsmanagement in der Praxis zusammenwirken.