Hochschule Flensburg zu Gast beim Malteser Fördeklinikum St. Katharina

8. Juli 2026

Am 29. Juni 2026 war die Hochschule Flensburg zu einem Fachvortrag im Malteser Fördeklinikum St. Katharina in Flensburg eingeladen. Anlass war ein Qualitätszirkel der Familialen Pflege, der regelmäßig Pflegetrainer*innen aus ganz Schleswig-Holstein zusammenbringt, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Pflegepraxis zu diskutieren.

Im Mittelpunkt des zweistündigen Workshops mit 17 Pflegefachkräften standen digitale Gesundheits- und Pflegeanwendungen sowie die Potenziale der Digitalisierung für den Pflegealltag. Rebecca Starke, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für eHealth, Management und Versorgung im Gesundheitswesen der Hochschule Flensburg, gestaltete den Workshop gemeinsam mit Christina Bober, Geschäftsführerin der soventec GmbH.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem deutsch-dänischen Forschungs- und Entwicklungsprojekt Care-AI, an dem beide mitwirken. Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie Künstliche Intelligenz sinnvoll und verantwortungsvoll in der Altenpflege eingesetzt werden kann. Im Fokus steht die Unterstützung der Biografiearbeit, um Pflegefachkräfte bei administrativen Aufgaben zu entlasten und gleichzeitig eine individuellere Betreuung von Bewohnerinnen und Bewohnern zu ermöglichen.

Die Referentinnen stellten außerdem die aktuelle Version der KI-Anwendung „Claire“ vor, die aus dem nahezu abgeschlossenen Projekt hervorgegangen ist. Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse an den vorgestellten Ansätzen und brachten ihre Erfahrungen aus der Praxis in eine lebhafte Diskussion ein. Besonders die Bedeutung der Biografiearbeit für eine personenzentrierte Pflege sowie die Chancen und Grenzen des KI-Einsatzes wurden intensiv erörtert.

Der Workshop bot einen wertvollen Austausch zwischen Forschung und Praxis und machte deutlich, wie wichtig der gemeinsame Dialog ist, um digitale Innovationen bedarfsgerecht und praxisnah in der Pflege zu entwickeln.

Wir bedanken uns herzlich bei der Familialen Pflege sowie dem Malteser Fördeklinikum St. Katharina für die Einladung, die angenehme Atmosphäre und den offenen fachlichen Austausch. Der Dialog mit engagierten Pflegefachkräften aus der Praxis ist für unsere Forschungsarbeit von großem Wert und trägt dazu bei, digitale Lösungen gemeinsam bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Im Bild von links nach rechts: Sarah Kumar, Kirsten Schröder Seeland, Rebecca Starke, Christina Bober, Inke Dietrich.

Hochschule Flensburg zu Gast beim Malteser Fördeklinikum St. Katharina

8. Juli 2026

Am 29. Juni 2026 war die Hochschule Flensburg zu einem Fachvortrag im Malteser Fördeklinikum St. Katharina in Flensburg eingeladen. Anlass war ein Qualitätszirkel der Familialen Pflege, der regelmäßig Pflegetrainer*innen aus ganz Schleswig-Holstein zusammenbringt, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Pflegepraxis zu diskutieren.

Im Mittelpunkt des zweistündigen Workshops mit 17 Pflegefachkräften standen digitale Gesundheits- und Pflegeanwendungen sowie die Potenziale der Digitalisierung für den Pflegealltag. Rebecca Starke, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für eHealth, Management und Versorgung im Gesundheitswesen der Hochschule Flensburg, gestaltete den Workshop gemeinsam mit Christina Bober, Geschäftsführerin der soventec GmbH.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem deutsch-dänischen Forschungs- und Entwicklungsprojekt Care-AI, an dem beide mitwirken. Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie Künstliche Intelligenz sinnvoll und verantwortungsvoll in der Altenpflege eingesetzt werden kann. Im Fokus steht die Unterstützung der Biografiearbeit, um Pflegefachkräfte bei administrativen Aufgaben zu entlasten und gleichzeitig eine individuellere Betreuung von Bewohnerinnen und Bewohnern zu ermöglichen.

Die Referentinnen stellten außerdem die aktuelle Version der KI-Anwendung „Claire“ vor, die aus dem nahezu abgeschlossenen Projekt hervorgegangen ist. Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse an den vorgestellten Ansätzen und brachten ihre Erfahrungen aus der Praxis in eine lebhafte Diskussion ein. Besonders die Bedeutung der Biografiearbeit für eine personenzentrierte Pflege sowie die Chancen und Grenzen des KI-Einsatzes wurden intensiv erörtert.

Der Workshop bot einen wertvollen Austausch zwischen Forschung und Praxis und machte deutlich, wie wichtig der gemeinsame Dialog ist, um digitale Innovationen bedarfsgerecht und praxisnah in der Pflege zu entwickeln.

Wir bedanken uns herzlich bei der Familialen Pflege sowie dem Malteser Fördeklinikum St. Katharina für die Einladung, die angenehme Atmosphäre und den offenen fachlichen Austausch. Der Dialog mit engagierten Pflegefachkräften aus der Praxis ist für unsere Forschungsarbeit von großem Wert und trägt dazu bei, digitale Lösungen gemeinsam bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Im Bild von links nach rechts: Sarah Kumar, Kirsten Schröder Seeland, Rebecca Starke, Christina Bober, Inke Dietrich.