Künstliche Intelligenz in der Langzeitpflege: Gastvortrag von Care-AI im eHealth-Master

Wie kann Künstliche Intelligenz die Langzeitpflege sinnvoll unterstützen und was braucht es, damit digitale Innovationen im Pflegealltag erfolgreich umgesetzt werden können?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Studierenden des eHealth-Masters im Fach „Gesundheitsbetriebliche Anwendungen“ am Montag, den 12. Oktober 2026, im Rahmen eines Gastvortrags des deutsch-dänischen Interreg-Projekts Care-AI.
Zu Gast waren Eileen Heydenreich, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Care-AI, und Kristina D’Alessio, UI-/UX-Designerin bei Projektpartner CODIN IT.
KI verantwortungsvoll in die Langzeitpflege integrieren
Zu Beginn des Vortrags erhielten die Studierenden eine Einführung, wie stark der demografische Wandel die Pflegebranche prägt und welche Bedeutung digitale Innovationen angesichts der wachsenden Anforderungen an die Versorgung älterer Menschen gewinnen.
Anschließend stellten die Referentinnen das Projekt Care-AI vor, ein deutsch-dänisches Interreg-Projekt (2023 – 2026). Das Projekt untersucht, wie Künstliche Intelligenz sinnvoll und verantwortungsvoll in die Langzeitpflege integriert werden kann.
Für zukünftige Absolventinnen und Absolventen des eHealth-Masters eröffnet sich hier ein spannendes Arbeitsfeld. Sie können eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen technologischer Entwicklung und den Menschen übernehmen, die täglich die Pflege älterer Menschen gewährleisten. Denn damit KI einen tatsächlichen Mehrwert schafft, muss sie nicht nur technisch funktionieren, sondern auch die Bedürfnisse aller Beteiligten des täglichen Pflegealltags berücksichtigen.
Erfolgreiche Digitalisierung beginnt bei den Menschen und Organisationen
Ein besonderer Schwerpunkt des Gastvortrags lag auf den organisatorischen Herausforderungen bei der Einführung digitaler Innovationen in der Langzeitpflege. Häufig scheitert die Umsetzung neuer Technologien nämlich nicht an der Technologie selbst, sondern an den Rahmenbedingungen innerhalb einer Einrichtung. Entscheidend sind Wissen, organisationales Lernen und die Befähigung aller Beteiligten, Veränderungsprozesse aktiv mitzugestalten.
Vor diesem Hintergrund hat Care-AI einen interaktiven KI-Fahrplan entwickelt. Dieser unterstützt Pflegeeinrichtungen dabei, eigenständig zu identifizieren, an welchen Stellen KI einen sinnvollen Beitrag leisten kann und welche Faktoren für eine erfolgreiche Einführung berücksichtigt werden müssen.
Usability und Joy of Use: Digitale Anwendungen zielgruppengerecht gestalten
Zudem widmete sich der Gastvortrag auch der nutzerorientierten Gestaltung digitaler Anwendungen. Kristina D’Alessio brachte hierzu ihre Erfahrungen aus dem UI-/UX-Design ein und erläuterte die Bedeutung von Usability (Benutzerfreundlichkeit) und Joy of Use (Freude an der Nutzung). Beide Aspekte sind in der Konzeption entscheidend dafür, ob eine Anwendung von ihrer Zielgruppe angenommen und langfristig genutzt wird. Gerade im Gesundheits- und Pflegebereich ist es wichtig, digitale Angebote so zu gestalten, dass sie Orientierung bieten, Vertrauen schaffen und im Arbeitsalltag tatsächlich unterstützen.
Perspektivwechsel durch praktische Anwendung des KI-Fahrplans
Zum Abschluss des Gastvortrags waren die Studierenden selbst gefragt. In einem interaktiven Szenario schlüpften sie in die Rolle von Projektleiterinnen und Projektleitern für digitale Transformation und KI in einer deutschen Pflegeeinrichtung. Mithilfe des KI-Fahrplans von Care-AI setzten sie sich mit verschiedenen Fragen eines Implementierungsprozesses auseinander.
Der praktische Ansatz ermöglichte es den Studierenden, die zuvor vorgestellten Inhalte unmittelbar anzuwenden und die Komplexität digitaler Veränderungsprozesse aus einer neuen Perspektive zu erleben. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Einführung von KI nicht als rein technisches Projekt verstanden werden kann, sondern eine enge Zusammenarbeit zwischen Technologie, Organisation und den Menschen vor Ort erfordert.
Einblicke in ein zukunftsweisendes Arbeitsfeld
Der Gastvortrag von Care-AI verdeutlichte, dass die Zukunft der Langzeitpflege nicht allein von neuen Technologien abhängt. Entscheidend ist vielmehr, wie diese Technologien verantwortungsvoll ausgewählt, nutzerorientiert gestaltet und nachhaltig in bestehende Strukturen integriert werden.
Für die Studierenden bot die Veranstaltung wertvolle Einblicke in ein weiteres Arbeitsfeld und welche Rolle eHealth-Fachkräfte dabei übernehmen können, digitale Lösungen gemeinsam mit den Beteiligten zu entwickeln und Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten.
Künstliche Intelligenz in der Langzeitpflege: Gastvortrag von Care-AI im eHealth-Master

Wie kann Künstliche Intelligenz die Langzeitpflege sinnvoll unterstützen und was braucht es, damit digitale Innovationen im Pflegealltag erfolgreich umgesetzt werden können?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Studierenden des eHealth-Masters im Fach „Gesundheitsbetriebliche Anwendungen“ am Montag, den 12. Oktober 2026, im Rahmen eines Gastvortrags des deutsch-dänischen Interreg-Projekts Care-AI.
Zu Gast waren Eileen Heydenreich, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Care-AI, und Kristina D’Alessio, UI-/UX-Designerin bei Projektpartner CODIN IT.
KI verantwortungsvoll in die Langzeitpflege integrieren
Zu Beginn des Vortrags erhielten die Studierenden eine Einführung, wie stark der demografische Wandel die Pflegebranche prägt und welche Bedeutung digitale Innovationen angesichts der wachsenden Anforderungen an die Versorgung älterer Menschen gewinnen.
Anschließend stellten die Referentinnen das Projekt Care-AI vor, ein deutsch-dänisches Interreg-Projekt (2023 – 2026). Das Projekt untersucht, wie Künstliche Intelligenz sinnvoll und verantwortungsvoll in die Langzeitpflege integriert werden kann.
Für zukünftige Absolventinnen und Absolventen des eHealth-Masters eröffnet sich hier ein spannendes Arbeitsfeld. Sie können eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen technologischer Entwicklung und den Menschen übernehmen, die täglich die Pflege älterer Menschen gewährleisten. Denn damit KI einen tatsächlichen Mehrwert schafft, muss sie nicht nur technisch funktionieren, sondern auch die Bedürfnisse aller Beteiligten des täglichen Pflegealltags berücksichtigen.
Erfolgreiche Digitalisierung beginnt bei den Menschen und Organisationen
Ein besonderer Schwerpunkt des Gastvortrags lag auf den organisatorischen Herausforderungen bei der Einführung digitaler Innovationen in der Langzeitpflege. Häufig scheitert die Umsetzung neuer Technologien nämlich nicht an der Technologie selbst, sondern an den Rahmenbedingungen innerhalb einer Einrichtung. Entscheidend sind Wissen, organisationales Lernen und die Befähigung aller Beteiligten, Veränderungsprozesse aktiv mitzugestalten.
Vor diesem Hintergrund hat Care-AI einen interaktiven KI-Fahrplan entwickelt. Dieser unterstützt Pflegeeinrichtungen dabei, eigenständig zu identifizieren, an welchen Stellen KI einen sinnvollen Beitrag leisten kann und welche Faktoren für eine erfolgreiche Einführung berücksichtigt werden müssen.
Usability und Joy of Use: Digitale Anwendungen zielgruppengerecht gestalten
Zudem widmete sich der Gastvortrag auch der nutzerorientierten Gestaltung digitaler Anwendungen. Kristina D’Alessio brachte hierzu ihre Erfahrungen aus dem UI-/UX-Design ein und erläuterte die Bedeutung von Usability (Benutzerfreundlichkeit) und Joy of Use (Freude an der Nutzung). Beide Aspekte sind in der Konzeption entscheidend dafür, ob eine Anwendung von ihrer Zielgruppe angenommen und langfristig genutzt wird. Gerade im Gesundheits- und Pflegebereich ist es wichtig, digitale Angebote so zu gestalten, dass sie Orientierung bieten, Vertrauen schaffen und im Arbeitsalltag tatsächlich unterstützen.
Perspektivwechsel durch praktische Anwendung des KI-Fahrplans
Zum Abschluss des Gastvortrags waren die Studierenden selbst gefragt. In einem interaktiven Szenario schlüpften sie in die Rolle von Projektleiterinnen und Projektleitern für digitale Transformation und KI in einer deutschen Pflegeeinrichtung. Mithilfe des KI-Fahrplans von Care-AI setzten sie sich mit verschiedenen Fragen eines Implementierungsprozesses auseinander.
Der praktische Ansatz ermöglichte es den Studierenden, die zuvor vorgestellten Inhalte unmittelbar anzuwenden und die Komplexität digitaler Veränderungsprozesse aus einer neuen Perspektive zu erleben. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Einführung von KI nicht als rein technisches Projekt verstanden werden kann, sondern eine enge Zusammenarbeit zwischen Technologie, Organisation und den Menschen vor Ort erfordert.
Einblicke in ein zukunftsweisendes Arbeitsfeld
Der Gastvortrag von Care-AI verdeutlichte, dass die Zukunft der Langzeitpflege nicht allein von neuen Technologien abhängt. Entscheidend ist vielmehr, wie diese Technologien verantwortungsvoll ausgewählt, nutzerorientiert gestaltet und nachhaltig in bestehende Strukturen integriert werden.
Für die Studierenden bot die Veranstaltung wertvolle Einblicke in ein weiteres Arbeitsfeld und welche Rolle eHealth-Fachkräfte dabei übernehmen können, digitale Lösungen gemeinsam mit den Beteiligten zu entwickeln und Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten.
